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Freitag, März 11, 2005

Der Perlentaucher diagnostiziert in einem Essay des Soziologen Stanley Kurtz aus Stanford
"recht unheimliche Perspektiven zu kulturellen Veränderungen in alternden Gesellschaften: Entweder sie schrumpfen weiter, oder man entwickelt auf Initiative von Feministinnen künstliche Gebärmütter zur Züchtung von Babys, oder man kehrt zu konservativen Familienwerten zurück, was vom Autor befürwortet zu werden scheint: 'Säkularismus, Individualismus und Feminismus sind Bestandteile eines sozialen Systems, das sinkende Geburtenziffern begünstigt. Wenn die Welt angesichts dieses Bevölkerungsrückgangs nicht überlebensfähig ist, dann mögen diese kulturellen Trends ebensowenig überlebensfähig sein.'"
Davon ist auf jeden Fall soviel richtig, dass eine Population, die sich nicht reproduzieren kann, über kurz oder lang ausstirbt. Wenn säkulare, individualistisch und feministisch geprägte Gesellschaften nicht in der Lage sind, eine stabile Bevölkerungsentwicklung zu garantieren, dann werden sie in der Tat verschwinden. Demographie ist schon eine fröhliche Wissenschaft.

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