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Dienstag, September 07, 2004

Ein paar ungeordnete Ideen zur Seelsorge an Ausgetretenen:

1. Ich denke, man sollte vor allem die Schwellensituationen im Leben im Auge behalten. Heirat und Trennung, Geburt und Tod, Einschulung, Schulwechsel und Schulentlassung, Berufswahl, Stellensuche, Einstellung, Kündigung und Entlassung - alles Zeitpunkte erhöhter Sensibilität.

2. Gemeindliche Angebote für Ausgetretene. Die Adressen liegen in jedem Pfarrbüro vor. Also Veranstaltungen konzipieren und schriftliche Einladungen verschicken. Zugleich breit über lokale Medien ankündigen. Kostet im Zweifel nur Porto und Arbeitszeit.

3. Das Signal Kirchenaustritt als Gesprächsaufforderung verstehen und Kontakt aufnehmen. Muss ja nicht unbedingt der Pfarrer machen, sondern könnte auch Sache eines eigenen Besuchskreises sein. Man besucht die Alten und Kranken - warum nicht auch die verlorenen Schafe?

4. Öffentlichkeitsarbeit: Mit der Statistik des vergangenen Jahres aktiv an die Öffentlichkeit gehen. Die Frage nach den Gründen thematisieren. Artikel in der lokalen Presse zu den Hintergründen anregen. Von den Erfahrungen mit den o.g. Maßnahmen berichten. Signal setzen: Die Ausgetretenen sind uns nicht gleichgültig.

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