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Dienstag, Februar 01, 2005

"Statt junge Familien zu einer Entscheidung zu drängen, wäre es an der Zeit, auf die junge Generation zuzugehen und sie von dem Anspruch zu entlasten, alles perfekt gestalten zu wollen, also auch Familie oder Beruf. Kinder bedeuten ohnehin das Ende jeglicher Perfektion. Wer Kinder bekommt, kann gar nicht alles richtig machen, weil sie Chaos hervorrufen, schlaflose Nächte und totale Unvorhersehbarkeit. [...] Kinder setzen ihren Eltern zugleich Grenzen und eröffnen Horizonte, beschränken nicht nur, sondern lenken den Blick aufs Wesentliche. Vielleicht könnten sie uns das Quentchen Mut zur Improvisation lehren, eine lebenspraktische Phantasie, die wieder Lust aufs Familienabenteuer macht. Anderenfalls stehen die Kinder bald nicht mehr im fröhlichen Mittelpunkt - und wir unter Artenschutz." [aus der FAZ]

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