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Donnerstag, August 25, 2005

Udo Di Fabio

Das heute ergangene Neuwahlurteil des Bundesverfassungsgerichts hat er als Berichterstatter maßgeblich mitbestimmt. Gleichzeitig macht Udo Di Fabio als Buchautor von sich reden. Die Kultur der Freiheit heißt sein Werk, auf das ich heute durch die Spiegel-Bestsellerliste (Platz 19) aufmerksam geworden bin.

Heribert Prantl verreißt es in der SZ mit Wonne. Kein Wunder allerdings, nimmt Di Fabio doch große Teile des linksliberalen Wertekanons aufs Korn. Mit mehr Augenmaß schreibt Patrick Bahners in der FAZ:
Unserem Land [...] verordnet Di Fabio ein Programm des „reflexiven“ Pétainismus: Arbeit, Familie, Vaterland, alles unter dem Schutz des lieben Gottes. So würde Di Fabio es natürlich nicht sagen, aber es sei hier so deutlich formuliert um des Streits willen, den er sich wünscht und der seinen Angaben nach unter der Tyrannei von Antidiskriminierungsbeauftragten und Nichtregierungsorganisationen ebenso vom Aussterben bedroht ist wie eigentlich fast alles. [...] Mit der Kultur der Freiheit sind die Ordnungen gemeinschaftlichen Lebens gemeint, die dem Individuum seine Wahlmöglichkeiten erst eröffnen: Familie, Kirche, Volk. [...] Zu beherzigen ist Di Fabios Mahnung, wir sollten als Tatsache zur Kenntnis nehmen, daß es Gründe gibt, die „westliche“ Kultur grenzenloser Freizügigkeit geringzuachten. [Amazon]


Udo Di Fabio: Die Kultur der Freiheit. August 2005, 295 Seiten, 19,90 EUR.

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1 Comments:

At 8/25/2005 10:46:00 nachm., Blogger Dr. Matthias O. Will said...

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