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Dienstag, September 27, 2005

Sprechen in Rätseln

Das Bibel-Blog wundert sich über die Erklärung von Landesbischof Johannes Friedrich zum Ausstieg aus dem Projekt Einheitsübersetzung. Ich kann mich dieser Verwunderung nur anschließen.

Heute befasst sich [1,50 EUR] übrigens auch Klaus Berger in der FAZ mit dieser Frage:
Heilige Tendenzschrift
Was steckt hinter dem Streit um die Einheitsübersetzung?

Der sogenannten Einheitsübersetzung der Bibel ergeht es im Augenblick wie einem relativ ungeliebten Püppchen, das erst dann interessant wird, wenn die Eltern es mehr oder weniger geschickt entsorgen wollen. [Perlentaucher]
Seine Deutung der EKD-Volte:
Nun aber hat man die Frage hochgespielt, ob die Evangelischen genötigt sind, bei der Diskussion um Einzelstellen sich an die römische Instruktion zu halten. Daran denkt weder in Rom noch bei den katholischen Mitübersetzern irgend jemand, denn das ist nicht die Intention der Instruktion.

Der Vorstoß der EKD richtet sich vielmehr gegen das katholische Lehramt überhaupt. Erhobenen Hauptes meldet man Trotz gegen Rom an. Es wäre interessant zu sehen, wie Lutheraner in vergleichbaren Fällen ihrerseits verfahren. [...]

Viele sagen, im Papstjahr 2005 herrsche besonderes Profilierungsbedürfnis auf evangelischer Seite. Das trifft nun insofern nicht zu, als dieser Streit schon lange angebahnt ist. Die Art, in der er ausgefochten ist, trägt allerdings zur Klarheit nicht bei.


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