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Freitag, November 18, 2005

Grundlegend verändert

«Dei Verbum» (Gottes Wort) hat das Verhältnis der katholischen Kirche zur Bibel und der Bibelwissenschaft grundlegend verändert. Die Bibel wird als die Seele der Theologie bezeichnet, die sämtliche Bereiche der Seelsorge inspirieren solle. «Der Zugang zur Schrift muss für die an Christus Glaubenden weit offen stehen», heisst im Dokument. Dieter Bauer, Leiter der Bibelpastoralen Arbeitsstelle in Zürich, bezeichnet das Konzilsdokument als «Paukenschlag». Gleichzeitig gebe es noch unendlich viel zu tun, «bis sich wirklich bei allen Gläubigen das Bewusstsein gebildet hat, dass die Heilige Schrift ‹die höchste Richtschnur ihres Glaubens› ist». [kath.ch]
Grundlegend verändert? Höchste Richtschnur ihres Glaubens? Sola scriptura? Reformation? Revolution?

Lesen wir doch mal nach:
9. Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu. Denn die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet wurde. Die Heilige Überlieferung aber gibt das Wort Gottes, das von Christus dem Herrn und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter, damit sie es unter der erleuchtenden Führung des Geistes der Wahrheit in ihrer Verkündigung treu bewahren, erklären und ausbreiten. So ergibt sich, daß die Kirche ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sollen beide mit gleicher Liebe und Achtung angenommen und verehrt werden.

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