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Freitag, Dezember 17, 2004

Jens Jessen in der Zeit 52/2004: "Vor Jahren hat die Berliner Zeitung mal einen ganzen Schwung angestammter Abonnenten im Osten der Stadt verloren, weil sie ihnen frohe Weihnachten gewünscht hatte. Die Leser, die noch in der marxistisch-leninistischen Tradition des wissenschaftlichen Atheismus aufgewachsen waren, fühlten sich verhöhnt. Es ist nämlich keineswegs so, dass Atheisten Menschen sind, die sich dem Religiösen gegenüber gleichgültig verhalten, sodass der Wunsch fröhlicher Weihnachten bei ihnen verpufft, während er den Christen erfreut. Man muss sich den Atheismus im Gegenteil als besonders kämpferische Religion vorstellen, die peinliche Rücksichtnahme verlangt." [via
credo ut intelligam]

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