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Dienstag, Februar 01, 2005

Christoph Uehlinger in einer Rezension: «Die beiden für die Geschichte der Schweiz prägenden Grosskirchen haben den Marsch in die Unleserlichkeit angetreten.» Der reformierte Theologe Campiche fragt nach den Bedingungen der Weitergabe des christlichen Gedankenguts. Wie kann eine Tradition lebendig bleiben, deren Erinnerung von den Adepten der «universalen Religion» nicht selber wachgehalten, sondern an eine schwindende Minderheit von Gläubigen gewissermassen delegiert wird? Der katholische Theologe Dubach meint, für die Kirchen dränge sich langfristig eine «Grundsatzentscheidung zwischen zwei unterschiedlichen Sozialformen auf: die Sozialform einer religiösen Bewegung zu bevorzugen oder als Volkskirchen unterschiedliche Mitgliedschaften zuzulassen». [via credo ut intelligam]

Roland J. Campiche: Die zwei Gesichter der Religion. Faszination und Entzauberung. Unter Mitarbeit von Raphaël Broquet, Alfred Dubach und Jörg Stolz. Theologischer Verlag Zürich, 2004. 395 S., Fr. 48.-, EUR 30.-. Originalausgabe: Les deux visages de la religion. Labor et Fides, Genf 2004.

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