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Donnerstag, März 03, 2005

Der Papst als Philosoph. Auch die FAZ rezensiert das jüngste Buch von Johannes Paul II.:
"Soweit die Freiheit des Menschen gemeint ist, neigt der Papst dazu, der Aufklärung und selbst der Französischen Revolution eine positive Wirkung zuzugestehen. Allerdings sei sie verantwortlich für die Versuche einer Entchristlichung Europas; Wirklichkeiten würden seit Descartes systematisch zugunsten von Konstruktionen zurückgedrängt. [...] Die Untaten des zwanzigsten Jahrhunderts sieht der Papst als Folgen der Entchristlichung: 'Der Mensch war allein geblieben.'"
Ein interessanter Gegensatz, den der Papst hier aufbaut - zwischen Wirklichkeiten und Konstruktionen. Ich sollte vielleicht mal das Descartes-Kapitel bei Küng nachlesen. [via credo ut intelligam]

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